Rezept aus der Biokiste: Fenchel

Fenchelpfanne mit frischen Tomaten und Champignons

Fenchel habe ich bisher vor allem mit Tee in Verbindung gebracht, den ich als kleines Kind verabreicht bekam. Als frisches Gemüse lässt er sich aber in den verschiedensten Varianten sehr lecker verarbeiten, so z. B. auch in dem letzten Biokisten-Rezept.

Hier aber soll der Fenchel nun die Hauptrolle spielen: „Rezept aus der Biokiste: Fenchel“ weiterlesen

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Rezept aus der Biokiste: Blumenkohl

Blumenkohlpüree mit geröstetem Fenchel und Kichererbsen

Ich bin wahrlich kein großer Fan von Blumenkohl – aber wenn so einer nun mal in der Biokiste sitzt, will er ja auch gegessen werden. Vorzugsweise auch noch mit Genuss. Auf der Suche nach einer passenden Idee bin ich auf ein Rezept von Fräulein M. gestoßen, das mir den Blumenkohl wirklich schmackhaft gemacht hat: „Rezept aus der Biokiste: Blumenkohl“ weiterlesen

Rasante Komplexität

Nir Baram: Weltschatten

Der neue Roman des israelischen Autors Nir Baram ist so ein Buch, das man eigentlich gleich ein zweites Mal lesen müsste, um wirklich alle Zusammenhänge zu verstehen. Sich, so wie meine Mutter das öfters macht, direkt von Anfang eine Liste – oder am besten gleich eine Art Stammbaum – mit allen Figuren zu machen, könnte auch eine Lösung sein. Habe ich natürlich nicht gemacht, sodass, auch wenn im Laufe des Romans viele Stränge wieder zusammenlaufen, ein, wie ich finde, angenehmes Gefühl der Rest-Spannung übrig geblieben ist. „Rasante Komplexität“ weiterlesen

Rezept aus der Biokiste: Hokkaido-Kürbis

Kürbis gehört zum Herbst wie die ersten bunten Blätter – kein Wunder also, dass sich in der Biokiste auch ein Hokkaido-Kürbis fand. Ein Standardrezept, mit dem man den Hokkaido einfach und lecker verarbeiten kann, ist für mich Kürbissuppe„Rezept aus der Biokiste: Hokkaido-Kürbis“ weiterlesen

Liebster Blog Award

Vor kurzem wurden wir für den Liebster Blog Award nominiert – und zwar von Sinah, die auf ihrem Blog ÜberlebensKUNST ebenfalls über die verschiedensten Themen schreibt, von leckeren Rezepten über DIY-Tipps und ganz einfach ihre Gedanken und Gefühle.

Wir bedanken uns hiermit natürlich ganz herzlich für die Nominierung. Ihr findet hier die von Sinah an uns gestellten Fragen, die wir nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet haben ;-). Da wir ja zu zweit sind, hat sich jede einfach dort eingebracht, wo sie etwas zu sagen hatte.

Klar, dass wir außerdem ein paar weitere Blogs, auf denen wir gerne stöbern, nominiert haben und hoffen, dass unsere Fragen beantwortet und der Award weitergegeben wird! „Liebster Blog Award“ weiterlesen

#ferrantefever: Ein bisschen hat’s auch mich erwischt

Meine geniale Freundin von Elena Ferrante

Kaum ein Titel der Unterhaltungsliteratur wurde schon vor und seit seinem Erscheinen dieses Jahr so gehypt wie Elena Ferrantes Meine geniale Freundin, der erste Band einer Tetralogie, die im Neapel der 50er Jahre bis heute spielt.

Nun ist Ferrantes Serie sowohl in Italien, als auch in der englischsprachigen Welt bereits ein Bestseller, wir Deutschen hängen dem ganzen Zirkus ein bisschen hinterher – was auch der Grund ist, dass ich das Buch zwar auf Italienisch gelesen habe, allerdings eben auch erst jetzt (Italienisch im Nebenfach zu studieren heißt nämlich noch lange nicht, dass man irgendeine Ahnung von der dortigen Gegenwartsliteratur hätte).

Angesichts dieses bisherigen Erfolgs jedoch wurde der Titel auch hierzulande mit Hochspannung erwartet und hat sogar seinen eigenen Hashtag: #ferrantefever. Die nächsten Bände sollen nun in kurzer Abfolge ebenfalls erscheinen (der nächste bereits Anfang 2017).

Auch wenn ich mir diese Wartezeit ja sparen und einfach auf Italienisch weiterlesen könnte – ich bin mir noch nicht sicher, ob es dazukommen wird. Sicherlich habe ich nicht mit dem Lesen des letzten Satzes die Fortsetzung bestellt. Das liegt wohl auch an dem noch vorhandenen und stetig größer werdenden Stapel ungelesener Bücher in meinem Regal. Aber auch wenn ich Meine geniale Freundin bzw. L’amica geniale wirklich gern gelesen habe, hat es mich nicht mit dem Verlangen zurückgelassen, sofort weiterlesen zu müssen.

Doch zu der Geschichte selbst:  „#ferrantefever: Ein bisschen hat’s auch mich erwischt“ weiterlesen

Der A bis Z Guide der Gastronomie

Unterwegs in einer neuen Stadt, einem neuen Land und geplagt von Magenknurren? Auf Shopping-Tour in eurer Uni-Stadt und keine Lust auf ein Brötchen vom nächsten Bäcker? Lust, mit Freunden oder dem Liebsten mal wieder was Besonderes zu essen oder zu trinken?

Hier findet ihr von nun an, wie auch in unserem A bis Z Shopping Guide, unsere liebsten gastronomischen Locations, die wir in neu bereisten Städten, unseren Wohnorten oder in der guten alten Heimat entdecken bzw. entdeckt haben. Sortiert wird alphabetisch nach Namen der Städte, Informationen zum Speise- und Getränkeangebot findet ihr in der Beschreibung zum jeweiligen Restaurant.

In diesem Sinne, Prost und guten Appetit!

(Ihr kennt ein fantastisches Restaurant oder eine tolle Bar mit dem besonderen Etwas in eurer Nähe oder habt sie auf eurer letzten Reise entdeckt, findet sie aber hier nicht? Sagt uns per Mail oder im Kommentar Bescheid – wir nehmen eure Hinweise gerne auf!)

Bisher vorhandene Buchstaben: A B C G H M P S T

„Der A bis Z Guide der Gastronomie“ weiterlesen

Unterwegs gen Europa

Die neue Odyssee. Eine Geschichte der europäischen Flüchtlingskrise von Patrick Kingsley

Patrick Kingsley ist seit Anfang des Jahres 2015 der Migrationskorrespondent der britischen Tageszeitung The Guardian, und damit gewissermaßen der erste seiner Art: Der Journalist, schon vorher in Ägypten stationierter Auslandskorrespondent, konzentriert sich seitdem auf alle Ereignisse rund um das Thema Migration. Wie wir alle wissen, spitzte sich dann im Sommer 2015 die Flüchtlingskrise erheblich zu und es erwies sich, dass der Chefredakteur des Guardian in sehr weiser Voraussicht gehandelt hatte…

In Die neue Odyssee. Eine Geschichte der europäischen Flüchtlingskrise fasst Patrick Kingsley nun die Ereignisse, seine Erlebnisse und Erfahrungen des Jahres 2015 zusammen, um uns Glücklichen, die wir mit einem Dach über dem Kopf im sicheren Europa sitzen, möglichst begreifbar zu machen, warum so viele Menschen sich auf einen unglaublich gefährlichen und beschwerlichen Weg machen, wer sie sind, was sie antreibt und welchen Gefahren sie sich aussetzen.

Denn er sagt – garantiert zu Recht – dass wir noch so oft Fotos von überfüllten Schlauchbooten und drängenden Rettungsaktionen in den Medien sehen können. Wir können uns dennoch nicht vorstellen, was der direkte Anblick eines solchen Flüchtlingsbootes auslöst, geschweige denn, wie es denjenigen geht, die sich auf ihrem Kontinent so unsicher gefühlt haben, dass sie sich mit diesem wackeligen Gefährt auf das offene Meer begeben haben.

Sowohl für seinen Arbeitgeber als auch für dieses Buch ist Patrick Kingsley also den Routen der Flüchtlinge gefolgt:

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Rezept aus der Biokiste: Mangold

Vor ein paar Tagen haben wir endlich unsere erste Biokiste bekommen – morgens um 4.50 Uhr hat’s geklingelt! Das wäre wohl auch die übliche Lieferzeit – dieser Bio-Lieferant ist damit also schon mal nicht optimal, wir werden uns durch ein paar durchprobieren).

Wie auch immer: Das Tollste an einer Biokiste ist ja, aus meiner Sicht zumindest, nicht, dass die Produkte alle bio und oft auch regional sind sowie dass sie direkt an die Wohnungstür geliefert werden (auch wenn das auch schon ziemlich fantastisch ist).

Nein, für mich ist das Tollste, dass dadurch Gemüse- und Obstsorten im Kühlschrank landen, die ich sonst so gut wie nie im Supermarkt kaufen würde.

Dementsprechend probieren wir Neues aus – auch neue Rezepte, die ich hier mit euch teilen werde. Vielleicht bekommt ihr ja Lust, das übliche Einerlei auch ein bisschen aufzumischen:

Gedünsteter Mangold mit getrockneten Tomaten

„Rezept aus der Biokiste: Mangold“ weiterlesen

Von Visionen, Folterkammern und jahrelangen Schatten

„The Blue Line“ von Ingrid Betancourt

Bücher, die in ihrem Titel das Wort Argentinien tragen oder deren Geschichte sich um dieses Land drehen, ziehen mich (oft) magisch an. So blieb ich auch an Ingrid Betancourts „The Blue Line“ (bisher nicht auf Deutsch übersetzt) hängen, als ich es durch Zufall in die Hände bekam und den Klappentext las:

Der Roman dreht sich um die Militärdiktatur in Argentinien von 1976 bis 1983, eine der heftigsten und gewalttätigsten, die das Land und die ganze Region gesehen haben. Unter der rechts gerichteten Militärregierung verschwanden zig Menschen, die sogenannten Desaparecidos, deren genaue Anzahl bis heute umstritten ist und die in zahlreichen Fällen buchstäblich einfach von der Bildfläche verschwanden und in geheimen Gefängnissen und Folterzentren festgehalten und missbraucht wurden. Sehr viele wurden in Massengräbern gefunden, die Körper zahlreicher anderer sind auf immer verschwunden – die Handlanger der Militärregierung warfen sie aus Flugzeugen über dem Meer ab.

„The Blue Line“ erzählt nun von zwei Desaparecidos, die überlebt haben, Julia und Theo, und deren verworrene Lebensgeschichte mit diversen Zeitsprüngen beschrieben wird: Die beiden lernen sich in ihrer Jugend in Buenos Aires kennen und treten der Montoneros-Bewegung (eine linksgerichtete Guerilla-Organisation, die Juan Domingo Perón anhing) bei. Ihre Gesinnung macht sie nach dem Militärputsch zu Zielscheiben der neuen Regierung und es dauert nicht lange, bis sie aus ihrer Wohnung entführt und -getrennt – in eines der Folterzentren gebracht werden. „Von Visionen, Folterkammern und jahrelangen Schatten“ weiterlesen