Der A bis Z Guide der Gastronomie

Unterwegs in einer neuen Stadt, einem neuen Land und geplagt von Magenknurren? Auf Shopping-Tour in eurer Uni-Stadt und keine Lust auf ein Brötchen vom nächsten Bäcker? Lust, mit Freunden oder dem Liebsten mal wieder was Besonderes zu essen oder zu trinken?

Hier findet ihr von nun an, wie auch in unserem A bis Z Shopping Guide, unsere liebsten gastronomischen Locations, die wir in neu bereisten Städten, unseren Wohnorten oder in der guten alten Heimat entdecken bzw. entdeckt haben. Sortiert wird alphabetisch nach Namen der Städte, Informationen zum Speise- und Getränkeangebot findet ihr in der Beschreibung zum jeweiligen Restaurant.

In diesem Sinne, Prost und guten Appetit!

(Ihr kennt ein fantastisches Restaurant oder eine tolle Bar mit dem besonderen Etwas in eurer Nähe oder habt sie auf eurer letzten Reise entdeckt, findet sie aber hier nicht? Sagt uns per Mail oder im Kommentar Bescheid – wir nehmen eure Hinweise gerne auf!)

Bisher vorhandene Buchstaben: A B C G H M P S T

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Auf Weltreise im Namen des Buches

Könnte es Schöneres geben?

Alle Weltenbummler und Bücherwürmer aufgepasst, diesen Namen müsst ihr euch einprägen: Torsten Woywood, Teil der seltenen Spezies abenteuerlustiger Buchhändler, realisiert das faszinierende und mutige Projekt „Around the World in 100 Bookshops“.

Worum geht’s?

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Der A bis Z Shopping Guide

Shopping_Guide

Wenn ich unterwegs bin, liebe ich es, durch Innenstädte zu spazieren und nach schönen, außergewöhnlichen, kuriosen und landestypischen Dingen Ausschau zu halten. Da ich in letzter Zeit weniger unterwegs war, als ich mir vorgenommen hatte, soll dieser Post auch ein kleiner Ansporn sein. Denn ich möchte hier einige tolle Läden und Adressen mit euch teilen, die es mir besonders angetan haben.

Ihr findet die Tipps nach Städten sortiert, die wiederum in alphabetischer Reihenfolge sind. Quasi von A wie Amsterdam bis Z wie Zürich. 🙂 „Der A bis Z Shopping Guide“ weiterlesen

Ein wahres Feel Good Lesevergnügen

Thomas Montasser: Monsieur Jean und sein Gespür für Glück

Monsieur Jean
© Larissa Güth

Lust auf ein bisschen unbeschwertes Lesen mit Feel good Charakteren und einer Geschichte, die ans Herz geht? Dann ist Monsieur Jean und sein Gespür für Glück genau das Richtige:

Monsieur Jean, das ist der Concierge des besten Hotels am Platz und zwar in Zürich. Besser gesagt, der ehemalige Concierge, denn der Roman beginnt mit seinem Übertritt in den Ruhestand, ein Zustand, der dem stets hart arbeitenden Monsieur Jean gar nicht gefällt, seinen Beruf hat er Zeit seines Lebens mit Herz und Seele ausgeübt.
Nun müssen neue Aufgaben her – und so beginnt Monsieur Jean den Glücksengel zu spielen „Ein wahres Feel Good Lesevergnügen“ weiterlesen

Von Triest gen Osten bis zum Ersten Weltkrieg

Paolo Rumiz: Come cavalli che dormono in piedi

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Copyright: La Feltrinelli Editore

Ich wusste nicht so recht, was ich mir von dem neuesten Buch aus der Feder des Triester Autors Paolo Rumiz erwarten sollte (oder überhaupt von irgendeinem seiner Bücher – dieses ist das erste, das ich gelesen habe). Gestoßen bin ich auf diesen Autor nur, weil er eben in Triest doch recht bekannt ist und mir von echten Triestini empfohlen wurde. Bisher ist nämlich nur eines seiner Werke ins Deutsche übersetzt worden (und zwar Masken für ein Massaker, das den Balkankonflikt sozusagen von Nahen und bis zu seinen Wurzeln analysiert).

 

Im Grunde genommen ist Come cavalli che dormono in piedi (zu Deutsch: Wie Pferde, die stehend schlafen) diesem Thema gar nicht so fern – nur dass der Autor und Journalist sich auf die Spuren Triester Soldaten im Ersten Weltkrieg begibt, Soldaten, deren besagte Spuren sich allzu oft im Sand verlaufen und deren Taten oder auch Tode in der italienischen Geschichte häufig außen vor gelassen werden (und, wie Paolo Rumiz auch selbst anprangert, von den Triestini selbst ebenso wenig in Ehren gehalten werden). „Von Triest gen Osten bis zum Ersten Weltkrieg“ weiterlesen

In guter Gesellschaft: Radtour mit 2.200 anderen Verrückten

Cycle Oregon 2015

Der vergangene Sommer war mein erster Rennrad-Sommer – und das aus einem ganz bestimmten Grund: Mein Vater wollte sich einen Traum erfüllen, den er seit circa zehn Jahren hegt und pflegt: Einmal bei Cycle Oregon mitfahren. Oregon, das dürfte zumindest vielen klar sein, ist ein Bundesstaat im Nordwesten der USA, Hauptstadt ist das momentan so hippe Portland.

An der Finish Line
An der Finish Line

Cycle Oregon ist eine einwöchige Fahrradtour in diesem Staat, die dieses Jahr bereits zum 28. Mal stattfand, in den USA aber nur insofern einzigartig ist, als dass sie als die am besten organisierte Tour dieser Art gibt (soll heißen, nach zahlreichen Gesprächen mit unseren Mitreisende wissen wir, dass es beispielsweise auch verlockende Optionen wie „Ride the Rockies“ oder „Cycle Greater Yellowstone“ gibt…) „In guter Gesellschaft: Radtour mit 2.200 anderen Verrückten“ weiterlesen

Statt Freiheitsstatue und Brooklyn Bridge: New York City, mal anders

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Bei meinem letzten (und bis vor kurzem einzigen) Besuch in New York City konnte ich der Metropole nur sehr wenig abgewinnen – zugegebenermaßen, die Bedingungen waren vielleicht nicht gerade ideal: bei stickiger, Smog-geschwängerter Luft im Hochsommer durch die grauen Betonschluchten zu wandern, um eine überlaufene Sehenswürdigkeit nach der anderen abzuklappern, nein, das war absolut nicht mein Fall, wie ich mittlerweile weiß.

Aber: Touri-Attraktionen standen glücklicherweise auf der roten Liste – stattdessen konzentrierten wir uns darauf, durch die verschiedenen Viertel, in denen von einem Straßenzug zum nächsten die gesamte Atmosphäre – die Kleidung der Menschen, ihre Hausfassaden und ihre Stammlokale – wechselt, zu schlendern, und nur dort zu verweilen, wo es uns gefällt.

Ausgestattet mit ein paar wertvollen Tipps regelmäßiger New-York-Besucher, kamen wir also per Bus in New York City an – Megabus, eine Billig-Bus-Company, operiert in den gesamten USA und bietet quasi den gleichen Service wie Greyhound. Unsere Unterkunft lag in Queens, eine Metrocard ist ohnehin eine unvermeidliche Investition (7 Tage „unlimited use“ kosten 30 U$). Von der anderen Seite der Brücken braucht man ungefähr eine halbe bis dreiviertel Stunde nach Manhattan, sei es zu den Hauptattraktionen oder zu den verschiedenen neighbourhoods, die eher so unser Ziel waren:

Die Lower East Side, West und Greenwich Village, SoHo, Tribeca etc. sind schlicht und ergreifend Stadtviertel, durch die man hauptsächlich durch schlendern kann, um Atmosphäre, Stil und Lebensweisen aufzusaugen. Mir persönlich hat West Village am besten gefallen – in einem der backsteinroten Town houses an ruhigen Straßen könnte selbst ich in einer Millionen-Metropole leben.

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Hier findet ihr dementsprechend NICHTS zu Freiheitsstatue, Ellis Island, Brooklyn Bridge, Ground Zero, Empire State Building etc. – jeder Reiseführer, ob online oder in Print wird euch da mehr zu erzählen, als ich es könnte. Stattdessen findet ihr an dieser Stelle ein paar Tipps, die vielleicht nicht auf der Top10-Liste der Sehenswürdigkeiten in New York stehen, aber auch einen Besuch oder eben nur einen Spaziergang wert sind: „Statt Freiheitsstatue und Brooklyn Bridge: New York City, mal anders“ weiterlesen

Der verrückte Fahrradfahrer und seine große Liebe

Janapar

Entdeckt während einer nächtlichen Internet-Recherche bezüglich Fahrradreparaturen und Fernwehgedanken (nicht von mir, ich kann mich dessen nicht rühmen), wurde aus „Janapar“ praktisch sofort eine Art Über-Inspirationsquelle, vor dessen Bildern und Szenen man staunend sitzt und hin und her gerissen ist zwischen einem abenteuerlustigen Neid und der Frage, ob der Kerl eigentlich völlig verrückt ist: „Der verrückte Fahrradfahrer und seine große Liebe“ weiterlesen

Schon mal geairbnbt?

Das Projekt „Couchsurfing“ sollte ja mittlerweile unter allen Reisefreudigen der jüngeren Generationen bekannt sein, auch wenn vielleicht noch nicht jeder die Gelegenheit hatte, es auszuprobieren. Noch mal kurz für die noch Unwissenden: über die Plattform couchsurfing.org, auf der man sich kostenlos ein Profil erstellen kann, herrscht quasi ein Sofa-Austausch in privaten Wohnungen: sowohl kann man sein Sofa, eine Matratze ein freies Bett etc. für Reisende in seiner Stadt anbieten als natürlich auch sich selbst für eine Reise einen Couchsurfer suchen, der einen bei sich unterbringt – komplett kostenlos, der gebotene Service basiert auf der persönlichen Gastfreundschaft und dem Willen daran, anderen die Möglichkeit zu geben, ohne viele Geldmittel zu reisen und die Welt zu entdecken.

Bildschirmfoto-2Airbnb bietet im Grunde einen ähnlichen Service, der abseits von den „offiziellen“ Übernachtungsmöglichkeiten agiert, sich im Gegensatz zu Couchsurfing allerdings auf Bezahlung basiert:

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Prag – ein würdiger Abschluss

K1024_P1080463Interrail, 13

K1024_IMAG0326Unser Besuch in Prag war an zwei von drei Tagen wenig verregnet – wobei man ja auch mal erwähnen muss, dass wir die vorangegangenen vier Wochen praktisch keine Wolke am Himmel gesehen und quasi immer schönstes Sommer-Wetter genossen haben. Aber so wäre mal bewiesen: Prag ist selbst bei Regen toll, und vielleicht sogar ein wenig angenehmer dadurch, dass dann die Touristenschwärme immerhin ein wenig abnehmen. Denn das ist in den schmalen Gassen Prags einfach anstrengend: Sie sind gnadenlos überfüllt – da war auch Bratislavas Altstadt kein Vergleich zu.

Starométske nam.
Starométske nam.

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