Zwischen den Welten

studium

Ein letztes Mal im Hörsaal sitzen, die letzte Prüfungsleistung erbringen, das letzte Mensaessen mit den Kommilitonen – nun ja – genießen. Dann heißt es Abschied nehmen, vielleicht sogar für immer. Ich selbst war schon etwas wehmütig, als ich meine Masterarbeit im März diesen Jahres abgegeben und mein Zeugnis im Mai abgeholt habe.

Mein erster Vollzeitjob kam vier Wochen nach Studienende. Und mit ihm der große Bruch. Vorbei das selbstbestimmte Arbeiten, vorbei die Unabhängigkeit, vorbei die vielen Freiheiten. Aus Internetforen und Onlineartikeln weiß ich, dass ich nicht die einzige bin, die diese Umstellung unverhofft getroffen hat.

Dieser Post soll euch allen da draußen Mut machen, aus der Seele sprechen und praktische Tipps geben, damit auch ihr die Umstellung von Vollzeitstudium auf Vollzeitjob packt – egal, wie plötzlich euch der Arbeitshammer trifft.

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Das Masterprojekt

Masterarbeit

Am 31. März habe ich nach zwei Jahren Masterstudium meine Masterarbeit abgegeben. Mein Masterprojekt war gleichzeitig ein Mammutprojekt – 13 Monate Planung, Vorbereitung und Durchführung. Dabei habe ich viele schöne, anstrengende, interessante und spannende Momente erlebt, die jede Träne, jede Anstrengung und jeden Zweifel definitiv wert waren. Klingt dramatisch? War es zwischenzeitlich auch. Immerhin hat mich dieses Projekt mehr als ein Jahr lang begleitet. In guten wie in schlechten Zeiten sozusagen. Mein Lernzuwachs war enorm, und das nicht nur fachlich. Gerade in Sachen Organisation, Selbstdisziplin und Planung habe ich einiges mitgenommen. Vielleicht helfen euch meine fünf Tipps für eure Masterarbeit.

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Von einer die auszog, um Mate zu trinken

Seit einer Reise nach Australien vor sechs Jahren bin ich erkrankt – am Reisefieber, an der Lust, immer neue Länder und neue Kulturen zu entdecken. Es hat mich hinausgezogen, aus Deutschland, aus dem Altbekannten und dem Bequemen. Ein Schulhalbjahr in Neuseeland, Fahrradtouren durch halb Europa, ein paar Monate in Kanada – und dann Argentinien.

Wenn immer ich in einem neuen Land ankam, war ich bereit, es so anzunehmen, wie es war, mich darauf einzustellen und so gut wie möglich die Menschen dieses Landes zu verstehen. Ein Urteil blieb natürlich nie aus, der Mensch kann nicht sehen, hören, riechen, begreifen, ohne sich eine Meinung zu bilden, und das ist auch gut so. Aber ein Urteil, eine Meinung, basierend auf authentischen Erfahrungen, auf Gesprächen und Erlebnissen.

So auch, als das Flugzeug auf argentinischem Boden aufsetzte und mich hier ausspuckte, zum ersten Mal im Januar 2011. Aber im Gegensatz  zu anderen Orten blies mir hier nicht nur der heiße Wind des argentinischen Hochsommers entgegen, sondern auch die „onda“, wie man hier sagt „Von einer die auszog, um Mate zu trinken“ weiterlesen